Boxen von A-Z

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M | Manager

Zu den mächtigen Männern in der Boxszene gehören die Manager. Sie bestimmen die Geschicke ihrer Schützlinge. Sie handeln die Kampfbörsen und Verträge ihrer Boxer aus und sind vor allem für den finanziellen Erfolg des Sportlers verantwortlich. Berühmte Manager in Deutschland sind Wilfried Sauerland und Klaus-Peter Kohl.

M | Matchmaker

Der Matchmaker sorgt für attraktive Kampfpaarungen. Er vermittelt zwischen den Managern und Promotern und bereitet die Kampfverträge vor. Eine besondere Kunst ist es, Gegner auszusuchen, die tolle Kämpfe liefern, aber den eigenen Boxer nicht gefährden. Je höher in den Ranglisten geboxt wird, desto schwieriger wird der Job des Matchmakers. Bei hochklassigen Kämpfen kann es zu Schwierigkeiten bei den Paarungen kommen, da die Boxer oftmals Verträge mit konkurrierenden Fernsehsendern abgeschlossen haben.

M | MD - Majority Decision

Als Majority Decision bezeichnet man einen Punktsieg, bei dem zwei Punktrichter den gleichen Boxer am Ende des Kampfes als Sieger gesehen haben. Der dritte Wertungsrichter sieht den Kampf jedoch als Unentschieden.

N | Nummerngirls

In den frühen fünfziger Jahren tauchten die ersten Glitzergirls im Ring auf. Als in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine Verlagerung der Kämpfe von New York in die "Spielhöllen" von Atlantic City und Las Vegas stattfand, wurden sie zum festen Element der Boxveranstaltungen. Gerade bei Titelkämpfen sind die Nummerngirls, die jeweils mit einer Tafel in ihren Händen anzeigen, welche Runde des Boxkampfes als nächstes beginnen wird, immer im Boxring dabei.

O | Olympische Spiele

Boxen wurde zum ersten Mal bei den 23. Olympischen Spielen des Altertums 688 vor Christus ausgetragen. Seit den dritten Olympischen Spielen der Neuzeit, 1904 in St. Louis, ist diese Form des Kampfsports wieder olympische Disziplin. Das Amateurboxen wird deshalb auch als "olympisches Boxen" bezeichnet.

P | Punch

Starker Faustschlag eines Boxers. Oftmals hört man von Boxfachleuten: "Der hat einen guten Punch!". Dies bedeutet, dass der Boxer über eine große Schlagkraft verfügt.

P | Punktrichter

Bei normalen Boxveranstaltungen (ausgenommen Kleinringveranstaltungen) gibt es drei Punktrichter. Die Punktrichter werten den Kampf und entscheiden über den Ausgang. Der Sieger einer Runde bekommt zehn Punkte, der Unterlegene nur neun. Darüber hinaus können Punktabzüge durch Verwarnungen oder Niederschläge entstehen. Entscheidend bei der Bewertung der Runden ist die Trefferzahl, die Schlaghärte und die Aggressivität der Boxer. Am Ende des Kampfes werden die Punktzettel aufaddiert und ergeben das offizielle Urteil.

P | Promoter

Als Promoter bezeichnet man im allgemeinen den Veranstalter eines Boxabens. Der Promoter ist neben der Ansetzung von Kampfpaarungen für das Aushandeln von TV-Verträgen verantwortlich. Die berühmtesten Promoter in Deutschland sind Sauerland Event und Universum Box-Promotion. International am bekanntesten ist sicherlich Don King Productions, ein Unternehmen von Don King.